{"id":678,"date":"2016-09-07T13:28:40","date_gmt":"2016-09-07T11:28:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mecpro.de\/?page_id=678"},"modified":"2016-10-14T17:42:11","modified_gmt":"2016-10-14T15:42:11","slug":"arbeitspaket-7","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.mecpro.de\/?page_id=678","title":{"rendered":"Arbeitspaket #7"},"content":{"rendered":"<h2><span style=\"font-size: 16px;\">Konzepte f\u00fcr das integrierte Modellmanagement<\/span><\/h2>\n<h3><span style=\"font-size: 16px;\">Zielstellung<\/span><\/h3>\n<p>Ziel dieses Arbeitspakets war es, aus PLM weitgehend bekannte Konzepte, wie Rechte- und Rollenkonzepte, Workflows, Lifecycles und Versionierung auf ihre Verwendbarkeit bei beschreibenden Modellelemente der SysML zu analysieren und zu adaptieren. Hierzu geh\u00f6rte auch die Betrachtung des Referenzentwicklungsprozesses, d.h die Verkn\u00fcpfung von Inputs und Outputs der Subprozesse. Grunds\u00e4tzlich lassen sich in einem SysML Modell auch Plausibilit\u00e4ts- und Konsistenzchecks durchf\u00fchren. Alle genannten Konzepte sind notwendig, um einen geordneten \u00c4nderungsprozess und damit ein Konfigurationsmanagement f\u00fcr ein SysML-Modell zu entwickeln.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.mecpro.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/2.4-1.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-large wp-image-726\" src=\"https:\/\/www.mecpro.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/2.4-1-1024x597.png\" alt=\"2-4-1\" width=\"1024\" height=\"597\" srcset=\"https:\/\/www.mecpro.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/2.4-1-1024x597.png 1024w, https:\/\/www.mecpro.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/2.4-1-300x175.png 300w, https:\/\/www.mecpro.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/2.4-1-768x448.png 768w, https:\/\/www.mecpro.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/2.4-1.png 1064w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Abbildung 1: SysML-Modellelemente im Entwicklungsprozess<\/p>\n<h3>Ergebnisse<\/h3>\n<p>M\u00f6chte man SysML Modelle verwalten, kommt man sehr schnell zu Fragen, die vom SysML\u00a0Standard und vielen Tools nicht vorgesehen sind.<br \/>\nDie Familie der SysML 1.x Standards sind nicht f\u00fcr Kollaboration zwischen mehreren\u00a0Ingenieuren ausgelegt. Prinzipiell ist dies auch keine Aufgabe einer Modellierungssprache\u00a0jedoch sind die Auswirkungen einer Verbindung zweier Modellelemente von denen auf eines\u00a0nicht zugegriffen werden darf ungekl\u00e4rt und werden unterschiedlich oder gar nicht in den\u00a0einzelnen Werkzeugen umgesetzt.<\/p>\n<p>Bei einem \u00fcber mehrere Personen verteilten Entwicklungsprozess muss es m\u00f6glich sein,\u00a0Modellteile auszublenden und zu ver\u00e4ndern ohne, dass dies von an allen Akteure im\u00a0Entwicklungsprozess sofort sichtbar ist. Es besteht damit die Anforderung an ein Rechte- und\u00a0Rollenkonzept.<\/p>\n<p>Da ein SysML Modell im Rahmen des Modelbasierten Systems Engineerings gerade\u00a0Informationen enthalten soll, die im sp\u00e4teren Verlauf f\u00fcr mehrere Disziplinen von Nutzen\u00a0sein soll, kann eine \u00c4nderung auch nicht von einzelnen Person entschieden werden. Auch im\u00a0Kontext von qualitativ hochwertigen Modellen ist ein Review durch weitere Personen\u00a0ratsam. Dies bedeutet, dass ein formales \u00c4nderungsmanagement ab einer gewissen<br \/>\nKomplexit\u00e4t und \/ oder Reife unterst\u00fctzt werden muss.\u00a0Nicht jede \u00c4nderung muss zwangsl\u00e4ufig an nachgelagerte Stellen propagiert werden.<br \/>\nInsbesondere bei der Bearbeitung eines Sets von \u00c4nderungen muss es m\u00f6glich sein, einen\u00a0Modellteil gesamtheitlich freizugeben und berechtigten Personen zug\u00e4nglich zu machen. Ein\u00a0solche Freigabemanagement setzt voraus, dass es m\u00f6glich sein muss zeitlich oder inhaltlich\u00a0konsistente Baselines \u00fcber das Systemmodell und seine Teile zu ziehen.\u00a0In diesem Arbeitspaket wurden erste Betrachtungen solcher Verwaltungsfunktionen<br \/>\ndruchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Dabei flossen vorhandene Funktionen aus PLM-L\u00f6sungen und dem Software\u00a0Configuration Management (SCM) in die Untersuchung mit ein, da beide eine Verbindung zur\u00a0Modellierung interdisziplin\u00e4rer Zusammenh\u00e4nge haben:<br \/>\n\u2022 SCM durch die N\u00e4he der SysML zur UML und der Verwaltung in der Software<br \/>\n\u2022 PLM-L\u00f6sungen durch die Verwaltungsfunktionen<\/p>\n<h4>Konfigurationsmanagement f\u00fcr SysML-Elemente<\/h4>\n<p>Ein vollst\u00e4ndiges Konfigurationsmanagement f\u00fcr die fr\u00fche Phase der Produktentwicklung<br \/>\nmuss im Kontext unterschiedlicher Kriterien betrachtet werden:<br \/>\n\u2022 Granularit\u00e4t der Configuration Items<br \/>\n\u2022 Umgang mit innerer und \u00e4u\u00dferer Varianz<br \/>\n\u2022 Branche und Produkt<br \/>\n\u2022 Fortschritt und Reifegrade im Entwicklungsprozess<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.mecpro.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/2.4-2.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-727\" src=\"https:\/\/www.mecpro.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/2.4-2.png\" alt=\"2-4-2\" width=\"833\" height=\"219\" srcset=\"https:\/\/www.mecpro.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/2.4-2.png 833w, https:\/\/www.mecpro.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/2.4-2-300x79.png 300w, https:\/\/www.mecpro.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/2.4-2-768x202.png 768w\" sizes=\"(max-width: 833px) 100vw, 833px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Abbildung 2: Granularit\u00e4t von Configuration Items &#8211; vom Modellebene bis zur Attributebene<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Konzepte f\u00fcr das integrierte Modellmanagement Zielstellung Ziel dieses Arbeitspakets war es, aus PLM weitgehend bekannte Konzepte, wie Rechte- und Rollenkonzepte, Workflows, Lifecycles und Versionierung auf ihre Verwendbarkeit bei beschreibenden Modellelemente der SysML zu analysieren und zu adaptieren. 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