{"id":941,"date":"2017-02-10T12:19:03","date_gmt":"2017-02-10T10:19:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mecpro.de\/?page_id=941"},"modified":"2017-02-10T12:20:03","modified_gmt":"2017-02-10T10:20:03","slug":"arbeitspaket-19","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.mecpro.de\/?page_id=941","title":{"rendered":"Arbeitspaket #19"},"content":{"rendered":"<h1>Demonstrator 1 &#8211;\u00a0<strong>Entwicklung cybertronischer Produkte am Beispiel \u201eAutonomes Parken\u201c<\/strong><\/h1>\n<h3>Zielstellung<\/h3>\n<p>Ziel des Demonstrator 1 war die grundlegende Validierung der Ans\u00e4tze f\u00fcr Entwicklung cybertonischer Produkte aus mecPro\u00b2. Das beinhaltete die Nachweisf\u00fchrung der prinzipiellen Realisierbarkeit durch eine technische Implementierung der Ans\u00e4tze nahe an bestehenden Software-Werkzeugen. Die Umsetzung sollte die Konzepte aus mecPro\u00b2 mit Software illustrieren, dynamisch werden lassen und schlie\u00dflich anhand realer Modelldaten absichern. Konkret wurden folgende Punkte bearbeitet Kern der Darstellung ist die Softwareunterst\u00fctzung f\u00fcr den Entwicklungsprozess, wobei von einem PLM-Ansatz ausgegangen wird. Ausgehend vom Software-System CIM DATABASE PLM wird ein PLM-Prozess aufgebaut, der diverse Software-Werkzeuge integriert, um den Schritt von einem dokumentbasierten Anforderungsmanagement hin zu einem modellbasierten Systementwurf mit SysML-Modellmanagement im PLM durchg\u00e4ngig zu illustrieren und validieren. Es werden PLM-Funktionen eingesetzt, die aufzeigen wie eine MBSE-PLM-Integration praktisch aussehen kann. Es werden daf\u00fcr neue Funktionen f\u00fcr das SysML-Modellmanagement und Struktur bzw. Semantik-Management eingef\u00fchrt. Bekannte PLM-Funktionen werden genutzt und adaptiert, um die Durchg\u00e4ngigkeit zum Anforderungsmanagement, Projektmanagement und \u00c4nderungswesen herzustellen. Produktmodelle werden in Bezug auf das synthetische Anwendungsbeispiel Autonomes Parken generiert.<\/p>\n<h3>Ergebnisse<\/h3>\n<p>F\u00fcr den Demonstrator wird der exemplarischer Anwendungsfall \u201eautonomes Parken\u201c angenommen. Der Anwendungsfall speist sich aus dem Automobilumfeld und nimmt aktuelle Aspekte des autonomen Fahrens auf. Er beschreibt die Entwicklung eines cybertronischen Produkts, dass sich aus cybertronischen Elementen zusammensetzt. Die Elemente bestehen aus einem PKW, einer Softwareapplikation, einer Schranke und einem Parkhaus. Im Anwendungsfall wird davon ausgegangen, dass ein Fahrzeug autonom in einem Parkhaus ein- und ausgeparkt wird, ohne dass ein Fahrer im Fahrzeug sitzt. Das Fahrzeug vernetzt sich mit seiner physischen Umgebung und dem Internet und verarbeitet dabei digital Informationen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Analyse der MBSE-PLM-Schnittstelle wird der Anwendungsfall nicht vollst\u00e4ndig modelliert, sondern der Fokus auf die Zufahrtsbeschr\u00e4nkung (Schranke) des Parkhauses gelegt. \u00dcber den Systemkontext der Parkhausschranke wird der Anwendungsfall ausreichend abgebildet. Die AP-Ziele konnten dadurch, trotz vermindertem Modellierungsaufwand, erreicht werden.<\/p>\n<p>Die Anforderungen der vernetzungsf\u00e4hige Schranke wurden per Lastenheft zun\u00e4chst nat\u00fcrlichsprachlich beschrieben. Aufbauend auf den Anforderungen wurde ein Systemmodell mit der SysML erstellt, ein Simulationsmodell und CAD-Modell generiert und die Verwaltung aller Daten im PLM vorgenommen. Die Abbildungen 1 gibt Aufschluss \u00fcber die Informationsfl\u00fcsse und Modelle des Anwendungsszenarios.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Demonstrator 1 &#8211;\u00a0Entwicklung cybertronischer Produkte am Beispiel \u201eAutonomes Parken\u201c Zielstellung Ziel des Demonstrator 1 war die grundlegende Validierung der Ans\u00e4tze f\u00fcr Entwicklung cybertonischer Produkte aus mecPro\u00b2. Das beinhaltete die Nachweisf\u00fchrung der prinzipiellen Realisierbarkeit durch eine technische Implementierung der Ans\u00e4tze nahe an bestehenden Software-Werkzeugen. 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